Unsere ALH Krisen-Helden: Ausgabe #7

Was steckt hinter den ALH Krisen-Helden? 

Wir haben uns im Konzern umgehört – welche Kolleginnen und Kollegen leisten gerade in der aktuellen Situation rund um Corona Besonderes? Sei es ein Nachbarschaftsdienst, soziales Engagement oder einfach die Tatsache, dass sie alles tun um für andere da zu sein – beruflich oder privat. Was ist Ihre Corona-Geschichte?

Heute möchten hier eine Geschichte erzählen, die sich bei uns im Konzern wirklich so zugetragen hat. Sie zeigt, was sich alles durch Zusammenhalt, Vertrauen und ein bereichsübergreifendes Miteinander erreichen lässt, wenn man den Mut hat, sich von gewohnten Routinen loszulösen und offen für neue Strategien zu sein. Heute erzählen uns Sabine Gschwandtner, Markus Schmidt und Thomas Sauert bei der HALLESCHE – stellvertretend für das ganze Team, das bei den folgenden Ereignissen involviert war ihr ALH Krisen-Helden Erlebnis.

„Zur Betriebsorganisation bei der HALLESCHE in der Direktion Stuttgart gehören unter Führung von Matthias Schulze auch die Hausdruckerei und die interne Poststelle, wo wir tätig sind.  Nachdem sich die Corona-Pandemie hierzulande immer stärker ausbreitete, waren eines Tages auf einmal auch diese beiden Bereiche betroffen – und zwar in einem Ausmaß, das sich so vermutlich niemand hätte vorstellen können. Der Grund: Das Kind eines Kollegen aus der Hausdruckerei wurde positiv auf Covid-19 getestet.

Somit musste sich nicht nur der Mitarbeiter in häusliche Quarantäne begeben, sondern auch all seine Kollegen. Die Hausdruckerei war also von nun an bis auf einen Mitarbeiter komplett verwaist, musste aber dennoch irgendwie weiterlaufen. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wäre da nicht die Kreativität und Flexibilität aller Beteiligten gewesen! Das Ganze glich einem Wirbelsturm, bei dem plötzlich alles durcheinander fliegt und erst einmal gesichert werden muss.

Aber mit vereinten Kräften vor Ort und dem stetigen Austausch mit den Kollegen in Quarantäne ist es durch Live-Telefonate und Anleitungen über Skype und Whats App dann doch gelungen, die Hausdruckerei am Laufen zu halten. Das führte sogar so weit, dass der Bereichsleiter nicht wie gewohnt mit Sakko und Krawatte im Büro anzutreffen war, sondern im Freizeithemd mit hochgekrempelten Ärmeln an der Couvertier-Maschine stand, unterstützt von seinem Stellvertreter. Apropos Unterstützung: Die erhielten wir auch durch die anderen Standorte; so konnten wir beispielsweise Druckaufträge nach Oberursel abgeben, was bei uns in Stuttgart für eine enorme Entlastung sorgte.

Gemeinsam hielten wir dann so lange durch, bis der betroffene Mitarbeiter aus der Quarantäne ins Büro zurückkehren durfte – und mit ihm seine Kollegen der Hausdruckerei. Sein Corona-Test war negativ, seinem Kind ging es glücklicherweise auch schnell besser, und nebenbei trug auch der Konzern dank der Zusammenarbeit aller Beteiligten keinen bleibenden Schaden davon. Somit ließ sich diese absolute Ausnahmesituation tatsächlich im Miteinander meistern – als ein Team, das bereichs- und sogar standortübergreifend den Widrigkeiten von Corona die Stirn bot. Wir alle hoffen, dass Covid 19 möglichst schnell Geschichte sein wird, aber der Zusammenhalt aller und die Einsatzbereitschaft des Einzelnen hoffentlich noch lange bleiben werden.“

Wir sagen vielen Dank für das Engagement und ein besonderes Dankeschön an die KollegInnen, die diese Geschichte mit uns geteilt haben!

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