Unsere ALH Krisen-Helden: Ausgabe #6

Was steckt hinter den ALH Krisen-Helden? 

Wir haben uns im Konzern umgehört – welche Kolleginnen und Kollegen leisten gerade in der aktuellen Situation rund um Corona Besonderes? Sei es ein Nachbarschaftsdienst, soziales Engagement oder einfach die Tatsache, dass sie alles tun um für andere da zu sein – beruflich oder privat. Was ist Ihre Corona-Geschichte?

Heute erzählt uns Jasmina ihre ganz persönliche Corona Geschichte. Sie ist in unserem Konzern Fachausbilderin und unterstützt in dieser Krise ihre Nachbarin und ihren Vierbeiner: 

Ich heiße Jasmina und bin im Konzern als Fachausbilderin bei der Hallesche tätig. Bedingt durch die Corona-Krise arbeite ich momentan allerdings von zuhause aus. Als die Situation hierzulande ernster wurde, habe ich mich in meiner Nachbarschaft einfach einmal umgehört, ob jemand Hilfe benötigten könnte. Denn ich lebe in einem kleinen Dorf, wo man die Sorgen und Nöte seiner Mitbürger relativ direkt mitbekommt. Daher habe ich vor allem meinen älteren Nachbarn angeboten, für sie das Einkaufen zu übernehmen oder kleinere Besorgungen zu machen, z.B. wenn sie etwas nicht gefunden haben oder auch bestimmte Läden lieber meiden. Das kann einen Besuch auf dem Markt bedeuten, aber ich habe auch schon Katzenfutter gekauft oder bestimmte Lebensmittel, die in den umliegenden Geschäften ausverkauft waren.

Eine Nachbarin und ihr vierbeiniger Gefährte liegen mir dabei besonders am Herzen: Sie arbeitet im Bereich der Pflege im Altersheim in der geschlossenen Abteilung für psychisch kranke und an Demenz erkrankte Menschen. Bisher ging ihr Vater mit ihrer Mischlingshündin Lizzy mittags oder abends Gassi. Das war dann plötzlich nicht mehr möglich, weil er ja mit seinen fast 80 Jahren zur Risikogruppe gehört. Daher hole ich Lizzy momentan tagsüber einfach zu mir. Wir leisten uns Gesellschaft, ich füttere sie, wir spielen im Garten und drehen abends natürlich immer eine große Gassi-Runde. Für meine Nachbarin ist das eine echte Erleichterung, da sie in den letzten Wochen Extraschichten einlegen muss und nach ihrem Dienst total erschöpft und müde ist. Wenn man spürt, wie dankbar Lizzy und ihr Frauchen sind, ist das wirklich ein schönes Gefühl.

Manche Menschen fragen mich: „Wie schaffst du das alles eigentlich, das ist doch eine riesige Herausforderung?“ Für mich ist es selbstverständlich jeden zu unterstützen, der in dieser schwierigen Situation Hilfe benötigt. Man muss natürlich alles in den Alltag integrieren, aber das ist kein Problem für mich, weil ich ja durch das Home-Office auch die Möglichkeit dazu habe. Ich bin der Meinung, dass in der Corona-Krise jeder etwas tun kann – und wenn es sich nur um vermeintliche Kleinigkeiten handelt. Aber am wichtigsten ist erst einmal, dass wir alle gesund bleiben und diese außergewöhnliche und belastende Zeit gemeinsam bestmöglich überstehen.

 

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