Gibt es Karrierechancen in der Versicherungswirtschaft?

Zusammen mit dem Verlag Versicherungswirtschaft haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt. Im Nachfolgenden stellen wir Ihnen die acht Fragen vor, zu denen wir Christoph Bohn, den Personalvorstand des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns, befragt haben. Ihnen fehlen Informationen oder Sie haben tiefergehende Fragen? Melden Sie sich gerne per Nachricht an uns!“

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #1Bieten wir Hochschulabsolventen ein Trainee-Programm an und mit welchen Schwerpunkten“?

Der ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern bietet Hochschulabsolventen ein konzernweites Trainee-Programm an, das den Teilnehmern einen optimalen beruflichen Einstieg ermöglicht. Das Konzept sieht eine Laufzeit von 18-24 Monaten vor und berücksichtigt dabei die individuellen Kompetenzen der Absolventen und die Anforderungen des künftigen Einsatzgebietes. Das Programm ist zur Vorbereitung auf eine konkrete Position im Konzern konzipiert und setzt entsprechend der zu übernehmenden Funktion Schwerpunkte. Das Konzern-Trainee-Programm bietet ausreichend Möglichkeiten, sich ein berufliches Netzwerk aufzubauen und unterstützt die Absolventen bei ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung mit Maßnahmen on-/ near- und off-the-job.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #2 In welchen Bereichen des Unternehmens haben Hochschulabsolventen die größten Chancen?“

Der konkrete Personalbedarf  wird auf Grundlage einer strategischen Personalplanung ermittelt. Danach haben Hochschulabsolventen in den nächsten Jahren große Chancen in den Bereichen Risikomanagement, Informatik, Versicherungsmathematik, Betriebsorganisation, Unternehmensplanung und Marketing.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #3Mit welchen Argumenten würden wir anzubietende Arbeitsplätze als attraktiv beschreiben?“

Die Arbeitsplätze im Konzern sind auf Grund einer Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten attraktiv. Hier sind neben den interessanten, abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Aufgabengebieten unter anderem das sehr gute Betriebsklima, der kooperative Führungsstil, die inner- und überbetrieblichen Qualifizierungsprogramme, die gesundheitsfördernden Maßnahmen, die betriebseigene Kantine, die betrieblichen Sozialleistungen sowie die flexible Arbeitszeit zu nennen. So bietet der ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern seinen Mitarbeitern einen großen Freiraum, um sich zu entfalten und an der Gestaltung der Arbeitsabläufe mitzuwirken. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter und eine gesunde Work-Life-Balance sind hierbei die erklärten Unternehmensziele. Dass diese erfolgreich umgesetzt werden, wird dem Konzern u.a. durch das Qualitätssiegel „berufundfamilie“ attestiert.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #4Wenn wir den Umgangsstil im Unternehmen vor ca. 15-20 Jahren mit dem von heute vergleichen, was hat sich da aus unserer Sicht im Wesentlichen geändert?“

Die Kommunikation ist lockerer, offener und vielfältiger geworden: Unsere Sprache ist einem ständigen Wandel unterworfen, der auch vor dem geschäftlichen Alltag nicht Halt macht. Durch die zunehmende Digitalisierung und Kommunikationsformen wie Mails oder Videotelefonie haben sich neue Sprachgebräuche und Regeln entwickelt. Dahinter verbergen sich Chancen wie standortübergreifendes Präsentieren ohne Reisen, aber auch Herausforderungen, wie der Umgang mit überquellenden Mail-Postfächern.

Gute Umgangsformen sind nach wie vor gefragt. Daher sind Höflichkeit, respektvoller Umgang und eine wertschätzende Haltung weiterhin „Eckpfeiler“ in der Zusammenarbeit im Unternehmen. Zusätzlich benötigen wir heute Guidelines für den Umgang mit Social Media oder dem Handy.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #5Anzug und Krawatte waren durchaus in der Vergangenheit Standard. Vollzieht sich da ein Wandel zu mehr Lockerheit, auch in unserem Unternehmen?“

Die Finanzdienstleistungsbranche ist auf den ersten Blick sicherlich noch immer von „Anzug und Krawatte“ geprägt. Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir mit ihrem Vermögen verantwortungsbewusst umgehen und dieses entsprechend verwalten. Das setzt ein hohes Maß an Seriosität voraus, die sich auch in einem adäquaten äußeren Erscheinungsbild widerspiegeln sollte.

Daher wird bei direktem Kontakt mit Geschäftspartnern und Kunden sicherlich auch weiterhin der bewährte Dresscode vorherrschen.

Auf den zweiten Blick ist jedoch auch in unserem Konzern ein legerer Kleidungsstil zu beobachten. In Abhängigkeit von Rolle, Funktion und anstehenden Terminen werden gelegentlich „Business“ durch „Business-Casual“, die Anzughose durch eine Jeans und die Bluse durch ein Poloshirt, ersetzt. Darüber hinaus gibt es auch Bereiche, in denen ein derartiges Erscheinungsbild bei der täglichen Arbeit generell angemessen ist.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #6Wie würden wir die Verdienstmöglichkeiten in der Branche/Ihrem Unternehmen im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistungsbereichen beschreiben?“

Die Verdienstmöglichkeiten im ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern sind funktionsbezogen und marktkonform ausgestaltet. Dafür sorgen einerseits im personellen Geltungsbereich der einschlägigen Tarifverträge die jeweiligen tariflichen Vergütungsregelungen und das ergänzend hierzu bestehende System an zusätzlichen übertariflichen Leistungen und andererseits im Bereich der leitenden Angestellten ein leistungsorientiert ausgestaltetes, eigenständiges Vergütungssystem.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #7Gibt es für Nachwuchskräfte einen Karriereplan?“

Wir sind dabei, einen systematischen Prozess zur Potenzialentwicklung zu implementieren, in dem ein wichtiges Element die gezielte Nachfolgeplanung ist. In diesem Zusammenhang wird es darum gehen, Nachwuchskräfte frühzeitig und gezielt auf eine mögliche Nachfolgeposition zu entwickeln und einen entsprechenden Entwicklungsplan gemeinsam mit der jeweiligen Führungskraft zu vereinbaren. Dieser Entwicklungsplan kann unterschiedliche Maßnahmen on-the-job, near-the-job und off-the-job beinhalten und wird auf der Basis einer gemeinsamen Einschätzung zwischen Führungskraft und Nachwuchskraft bezüglich der Stärken und Verbesserungsfelder gemeinsam mit der Personalentwicklung erstellt und umgesetzt. Zudem gibt es für verschiedene Zielgruppen maßgeschneiderte Programme, die gezielt die eigene Entwicklung fördern. Besonders wichtig ist uns bei allen Maßnahmen die Eigeninitiative der Nachwuchskräfte, sich selbst für ihre Entwicklung zu engagieren und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

Wir fragen – Herr Bohn antwortet: Frage #8Zur Statistik: Wieviel Hochschulabsolventen beschäftigen wir aktuell?“

Bei den ALTE LEIPZIGER-Gesellschaften sind derzeit 454 Hochschulabsolventen tätig.

Damit ergibt sich hier eine Akademikerquote von knapp 25 % (Zahl Mitarbeiter 31.12.2016: 1.843). Bei der HALLESCHE Krankenversicherung gibt es 295 Akademiker (von 1.123 Mitarbeitern per 31.12.16). Das ergibt eine Akademikerquote von 26,3 %.

 

Mehr Details zu Jobs und unsere Ansprechpartner im Bereich Recruiting finden Sie unter: www.alte-leipziger.de/karriere und www.hallesche.de/karriere.

 

Rein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die männliche Form Teilnehmer, Absolventen, Mitarbeiter usw. verwendet. Damit sind natürlich alle Mitarbeiterinnen, Referentinnen, Teilnehmerinnen usw. ebenso angesprochen.

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